Aquarelle und Arbeiten mit Graphit

 Ein Spannungsbogen   Die mit vielen Preisen und Stipendien ausgezeichnete Künstlerin Edda Jachens zeigt

ab dem 1. März zwei Werkgruppen in der Galerie im Alten Bau in Geislingen

 

Die erste experimentell entwickelte Werkgruppe im Oeuvre von Edda Jachens umfasst die Arbeiten mit Graphit, die in den Jahren 1991 bis 1997 entstanden. Es handelt sich um Wandobjekte und Plastiken, deren Oberfläche mit einer Graphitschicht überzogen und nach dem Trocknungsprozess geschliffen ist. Kontrastierend zur Graphitoberfläche tragen diese minimalistischen Arbeiten jeweils eine Farbfläche, wobei die Künstlerin hier zumeist eine der Grundfarben wählt, Gelb, Rot oder Blau.

Die jüngste und sich noch fortentwickelnde Werkgruppe von Edda Jachens ist von Aquarellarbeiten geprägt. Auch in diesen Werken verfolgt die Künstlerin einen konzeptuellen Ansatz, indem sie hauchdünne Farbbahnen sukzessive übereinander schichtet, bis auf den zweidimensionalen Papieren ein tiefes Raumvolumen entsteht. Dabei sind die Bahnen entweder horizontal oder vertikal ausgerichtet.

Die Ausstellung zeigt die reduzierten und scharfkantigen Graphitarbeiten zum ersten Mal in Gegenüberstellung mit den zu den Seiten hin hell werdenden und ausblühenden Aquarellen, wobei im Zusammenklang ein neuer Blick auf beide Werkgruppen entsteht.

Edda Jachens, 1960 in Bremen geboren, studierte Freie Kunst an der Muthesius-Hochschule Kiel; sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, etwa das DAAD Stipendium (Central School of Art and Design in London), das Otto-Flath-Stipendium (Bad Segeberg), das der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Stadt Bremerhaven (Künstlerhaus Edenkoben). Sie war Teilnemerin des Symposiums des Mark Rothko Kunstzentrums Daugavpils, Lettland.
Die Ausstellung wird am Sonntag, dem 1. März 2026, um 11.00 Uhr in der Galerie im Alten Bau eröffnet, begrüßen wird Roland Funk, Vorsitzender des Kunst- und Geschichtsvereins Geislingen. In die Ausstellung einführen wird Domenik Gebhardt, Ausstellungsleiter des Kunst- und Geschichtsvereins Geislingen. Die Ausstellung kann im Anschluss an die Vernissage dann bis einschließlich dem 6. April 2026 (Ostermontag) dienstags bis sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr besucht werden.

Abbildungen © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

 

 

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