
Thomas Bickelhaupt: Zeichnungen – Drüber und Drunter
1962 in Mannheim geboren. Studium an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, anschließend an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei den Professoren Dieter Groß, Sotirios Michou, Heinz Edelmann und Rudolf Schoofs. Danach Tätigkeit im Schuldienst, seit 1996 Dozent für Kunst an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.
Thomas Bickelhaupt nahm an zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen teil. Er erhielt mehrere Auszeichnungen und Preise sowohl als Künstler als auch als Hochschuldozent und ist zudem Autor für Kunst beim Klett Verlag.
Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit liegt auf der Zeichnung. In seinen Werken entfaltet sich ein vielschichtiges Spiel grafischer Überlagerungen. Gegenstände, Beobachtungen, Erinnerungen, Gedanken und aktuelle Themen werden zeichnerisch erfasst, verdichtet und miteinander verschränkt, sodass immer neue Strukturen entstehen. Viele seiner Zeichnungen entwickeln sich kontinuierlich weiter und wachsen zu großformatigen Polyptychen heran.
Kunst- und Geschichtsverein Geislingen Stadt Geislingen an der Steige
Erich Lutz: Kinetische Objekte
1949 geboren in Stuttgart; 1972-77 Studium der physikalischen Technik und Mathematik, 1977-79 Schreinerlehre; 1979-82 als Schreiner tätig; 1982-83 Meisterschule und Meisterprüfung; 1983-85 als Schreiner tätig; 1985-2014 Technischer Lehrer und Werkstattleiter an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart; von da an Beschäftigung mit kinetischen Objekten.
Seine lyrischen kinetischen Objekte sind besonders. Sie wurden u.a. im Museum der Stadt Waiblingen und in der Galerie Franke gezeigt: Alles an ihnen wurde von Lutz selbstgefertigt. Technisch-mechanische Abläufe, etwa solche mechanischer Uhren, werden dabei in zartgliedrige, verspielte Bewegungsabläufe übertragen, die diese mechanischen Abläufe benötigen, um zu funktionieren, die aber durch ihre Herauslösung aus dem gängigen Kontext und durch Veränderungen eine besänftigende Wirkung erzeugen. Es geht um den Ablauf mechanischer Bewegungsprozesse an sich, die nur sie selbst sein und auf sich selbst verweisen wollen – als eigenständiger Ausdruck.


