Ana Tudik stellt ab 7. Juni in der Geislinger Siechenkapelle aus
Malen, fotografieren, plastisches Gestalten, vor allem häkeln und stricken: Mit diesen vielfältigen künstlerischen Techniken entfaltet Ana Tudik ihr Generalthema – Verflechtungen und Vernetzungen. Die Ergebnisse stellt sie ab Sonntag, 7. Juni, in der Geislinger Siechenkapelle vor.
Ana Tudik ist 2005 in Geislingen geboren und hier aufgewachsen. Den Grundstein für ihre künstlerische Recherche legte sie vor zwei Jahren mit der intensiven Auseinandersetzung der biologischen Vernetzungen innerhalb des Menschen als Individuum und den Wechselwirkungen mit seiner Umwelt. Sie fand ein sich wiederholendes Muster: Das Nervensystem, Wurzeln eines Baumes, Adern und Venen – die Natur kopiert bestandsfähige Systeme. Diese Vernetzungen projiziert Tudik auch auf die soziale, handwerkliche und künstlerische Ebene. So findet sich der Titel ihrer Ausstellung – Intertwining – auf deutsch: Verflechtungen – auch in den künstlerischen Gestaltungsmitteln, wie der Wolle, wieder.
Die Ausstellung lädt ein, in die Gedanken, Sorgen und Gefühle vieler Jugendlicher heutzutage einzutauchen und in den Diskurs zu gehen. Wir verhält man sich in einer sich immer schneller drehenden Welt? Wie findet man seinen Platz trotz wachsender globaler Verflechtungen?
Die Ausstellung ist vom 7. bis zum 28. Juni zu sehen, jeweils sonntags von 14 bis 17 Uhr, in der Siechenkapelle, Stuttgarter Straße 352. Die Künstlerin führt jeweils sonntags um 15 Uhr durch die Ausstellung. Zur Vernissage am 07. Juni um 14 Uhr sind alle Interessenten herzlich eingeladen.


