Verführerisches Seh-Erlebnis – Fee Kleiß stellt im Alten Bau aus

Noilly Prat – unter dieser Überschrift stellt die in Kuchen geborene Künstlerin Fee Kleiß ab 26. März in der Galerie im Alten Baus aus. Mit dieser Ausstellung setzen der Kunst- und Geschichtsverein und die Stadt Geislingen ihre Reihe „Farbe satt“ fort.

Fee Kleiß, Alimentari

Fee Kleiß machte 2002 am Geislinger Michelberg-Gymnasium ihr Abitur. Sie studierte bis 2009 an der Kunsthochschule Mainz bei Anne Berning und danach an der Universität der Künste (UdK) Berlin, wo sie ihren Meisterschülerabschluss 2013 bei Valérie Favre machte.

Der Künstlerin geht es immer wieder darum, die Grenzen zwischen Gemaltem und Realität, zwischen Raum und Fläche zu durchbrechen. Sie spielt Gesetzmäßigkeiten gegeneinander aus und lässt den Betrachter „Teil einer sinnlichen Inszenierung der Möglichkeiten und Unmöglichkeiten werden“, wie es anlässlich ihrer letztjährigen Ausstellung „Don’ts“ in Berlin zu lesen war.

Was hat sie bewogen, den französischen Wermut „Noilly Prat“ als Titelgeber ihrer Geislinger Ausstellung zu wählen? Dazu Fee Kleiß: „Noilly Prat, eine in geringen Dosen exzellente Zutat zu fast allen Fleischgerichten, vollendet diese geschmacklich aufs Feinste (bei richtiger Anwendung), ohne sich dem Esser allzu sehr zu offenbaren. Dasselbe versuche ich in meiner Arbeit zu erzeugen: ein verführerisches Seh – Erlebnis zu kreieren, ein genussvolles Gegenüber zu schaffen für den Betrachter, ohne dass sich einem beim Schauen genialistische Gesten oder eine gar zu akademische Grundhaltung aufdrängen“.

Ihre Arbeiten wurden bisher in verschiedenen Einzelausstellungen sowie in zahlreichen Gruppenausstellungen gezeigt – unter anderem in Siegen, Berlin oder Dortmund.

Die Ausstellung wird am Sonntag, dem 26. März um 11 Uhr eröffnet. Zur Begrüßung spricht der Vorsitzende des Kunst- und Geschichtsvereins Roland Funk, in die Ausstellung führt Ausstellungsleiter Stefan Renner ein. Die Künstlerin ist anwesend. Die Arbeiten werden dann bis zum 23.April immer dienstags bis sonntags zwischen 14.00 und 17.00 Uhr in der Galerie im Alten Bau zu sehen sein.

 

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